Die richtige Lösung

Für das neue Pumpwerk der Kläranlage in der Nähe von Boras in Schweden hat Reinert-Ritz zwei Mauer­durch­füh­rungen in PE100 in Verbindung mit Sonder­flan­schen dem Projekt beigesteuert. Die Mauer­durch­füh­rungen mit einem Durch­messer von 1000 mm SDR 17 leiten die Rohre in die Kläranlage. Zur leich­teren Anpassung an das übrige System wurden diese direkt in der Fabrik mit Rohren verlängert, die auf 4 Meter enden. Der Sonder­flansch ermög­licht im Fall von Übergängen zu anderen Rohrlei­tungs­bau­teilen mit starken Querschnitts­än­de­rungen (aufgrund der Flansch­an­schlussmaße und der Kunst­stoff­rohr­di­men­sio­nierung) zum einen die Beibe­haltung einer laminaren Strömung ohne Turbu­lenzen vor dem Anbauteil und vermeidet Probleme bei der Betätigung der Armaturen, die sich durch den Größen­versatz ergeben würden. Zudem neigt ein gewöhn­licher Vorschweißbund dazu unter vollem Druck zu versagen.

Mit der Sonder­flansch­ver­bindung kann Reinert-Ritz die genannten Probleme lösen und eine druck­klas­sen­ge­rechte Verbindung von Kunst­stoff­rohren mit anderen Rohrlei­tungs­bau­teilen bei gleicher Nennweite gewähr­leisten. Der Vorschweißbund ist als Festflansch konstruiert und mit einem Hinter­leg­flansch versehen. Dadurch können andere Bauteile entspre­chend der Nennweite des Rohres gewählt werden – ein Schritt weniger als bei einer herkömm­lichen Losflansch­ver­bindung, welches die Kosten und das Risiko von Ablage­rungen verringert.